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PRESS RELEASES

Beitske VISSER - Press release n°37

07/05/12 Beitske überzeugt doch noch mit Sieg in Zandvoort
Beitske VISSER - ADAC Championship - Zandvoort

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Beitske Visser erzielt ihren ersten Sieg im Monoposto auf dem Kurs von Zandvoort. Nach einem spektakulären Unfall erlitt die junge niederländische Pilotin schwere Rückenverletzungen, bewies jedoch ihre mentale Stärke und zeigte großen Willen, so dass sie letztendlich einen unumstrittenen Sieg für das Team Lotus einfuhr. Es war immerhin erst ihr zweites Rennen bei den ADAC Formel Masters.

 

Nachdem sie ihr Talent in Oschersleben bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatte, erlebte Beitske Visser (17 Jahre alt) ein spannendes Formel-Wochenende der hochkarätigen ADAC-Nachwuchsschmiede. Im ersten freien Training verpasste sie aufgrund eines Problems mit der Benzinpumpe die Möglichkeit, die Einstellungen ihres Autos zu verfeinern und die Kenntnisse über den ihr bekannten Kurs zu nutzen. Doch das Unglück machte noch nicht Halt.
Die Vorstellung, an den ADAC Formel Masters vor meinem Heimpublikum, in den Niederlanden, teilzunehmen, hat mich extrem angespornt," erklärt Beitske. „Das Qualifying habe ich mit der Motivation angetreten, eine hervorragende Zeit zu fahren. Aber als ich vor der Schikane abbremsen wollte, haben meine Hinterbremsen nicht funktioniert und die Vorderreifen blockierten. Ich bin geradeaus gefahren, über das Kiesbett gerast und mit über 100 km/h in die Streckenbegrenzung eingeschlagen. Als ich aus dem Auto ausstieg, hatte ich fürchterliche Rückenschmerzen und bin vorsorglich zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht worden."
Der erste Lauf fand somit ohne Beitske statt, die Schmerzen hielten sie jedoch nicht davon ab, wieder ins Auto zu steigen, um am zweiten Lauf teilzunehmen. „Es war wirklich nicht leicht, unter diesen Bedingungen zu fahren, da mein Rücken noch sehr weh tat. Ich hatte zunächst Probleme, wieder das richtige Gefühl am Steuer zu bekommen, aber letztendlich bin ich eine sehr gute Zeit gefahren. Nachdem ich mich vom zwölften Platz auf den sechsten Platz hoch kämpfte, landete ich auf der achten Position. Dank der Startaufstellung im so genannten Reversed Grid im dritten Rennen startete ich in Folge der Widrigkeiten, die mir dieses Wochenende begegnet sind, von der Pole-Position."
Im Starterfeld verliert sie zunächst die Führung an den Piloten, der neben ihr platziert war. Doch nach fünf Runden fährt Beitske Visser in die Punkteränge. Sie schafft es, sich dem Rhythmus des Kurses anzupassen und fährt letztendlich trotz Rückenschmerzen mit deutlichem Vorsprung ins Ziel. „Es war ein gutes Gefühl, auf dem so anspruchsvollen Kurs von Zandvoort auf die erste Stufe des Podiums zu steigen, vor allem nach dem Pech, das mir widerfahren ist."
Das Treffen, das ziemlich schlecht begonnen hatte, nahm doch noch eine positive Wendung für Beitske Visser, die wieder einmal ihr Talent und Können unter Beweis gestellt hat. Durch den Unfall hat sie jedoch wichtige Meisterschaftspunkte verloren, so dass sie aktuell an achter Position steht.

 

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